Yeah, I came up with that!

The absurd idea of writing a blog is mostly an excuse to talking to myself.

I write as much as it pleases me. I write about what is currently on my mind. Und ich werde auch auf Deutsch schreiben, je nach Motivations- und Gefühlslage.


I do not demand anyone to read or care about this , for it is my SYMPHONY OF A MASTERMIND OF TRIVIALITY.


Yeah, I came up with that!


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Juni 01, 2015

timing is everything.

Listening to: The White Stripes - I just don't know what to do with myself.

I cannot believe it has been over a year ago I wrote this. Again everthing has to do with time and space. (I was so shocked realizing that I didn't post my thoughts on Interstellar, so I did it like 6 months too late and the previous post is about the movie, since everything links to it's topic.)

I take a deep breath, I sigh. I get melancholy. Just the thought of the ratio of people on earth, of males and females, of people your age, of people with your likes and dislikes, you are attracted to and vice versa, of complementing and/or mutual taste... it makes me dizzy.

Either there is the perfect match just around the corner, but you never meet him, since you pass this streetcorner always 5 minutes earlier than him. Or the person lives literally on the other side of the earth. Or he will born like years later. What is more frustrating?

I don't want to be content with the obvious and most simple things. It looks like I am supposed to sit and wait. But not at home. Out. Seems comfy enough. Will see who comes along.


I think about this Renoir picture, I feel like sitting there all day and contemplating life.

Mai 27, 2015

Instant of time.

I had a dream. Nein, nicht so ganz idealistisch wie Martin Luther King intendierte auszusagen.

Ich versuche mal meine letzten Lebensereignisse kurz zu benennen, um den nachfolgenden Traum vielleicht eher verstehen zu können. 1) Letzte Woche saß ich im Auto mit einer Freundin in der Waschanlage, der Fahrer wartete draußen. Es tropfte rein. Schnell Zweitschlüssel rausgekramt, schnell in die Zündung gesteckt, schnell Fenster zugezogen. Manchmal ist die alte manuelle Kurbel besser. 2) Gestern erfuhr ich von jemandem, dass ein junger und frisch verlobter Freund der Person beim unangeschnallten Autofahren bei einem Aufprall das Genick gebrochen bekam. Er kam um. Gleichzeitig erinnerte mich dies an ein sehr heikles Verkehrsgeschehen, als eine vollbesetzte motorisierte Rikshaw von einem Geländewagen gestreift wurde und sehr ins Wanken geriet. Schockerlebnis.

Nun zum Traum:
Man stelle sich ein Haus an einem zugefrorenen See vor. Das Haus verfügt über einen Steg, statt einem Boot, liegt dort ein Auto an, ungefähr wie ein Skoda Yeti mitten im Wasser, es könnte auch ein Lada Taiga 4x4 sein. Ein Mädchen mit nassen Haaren nutzt dieses anliegende, schwimmende Gefährt als Hausboot oder "Hausauto". Es schwimmt im Wasser inmitten einer Eisschicht. Das Mädchen schaut aus dem Fenster, die Hälfte des Fensters durch strahlendes Eisblau verblendet. Aus dem Fenster sieht man wunderschöne, hellgraue, puschelige Wölfe im Schnee laufen und toben und fangen. Zwischen dem vielen Weiß taucht etwas rot auf. Beute. Vielleicht ein Kaninchen.
Wie im Zeitraffer fängt die Eisschicht zu schmilzen an, es bröckelt, den Wölfen scheint das eiskalte Wasser nichts auszumachen, sie schwimmen und werden nicht nass, das Wasser perlt an dem puscheligen Fell ab. Das Wasser im kleinen See beginnt hohe Wellen zu schlagen, das Hausauto wird mitgerissen, es ist so gut wie unter Wasser, draußen sind die Wölfe am ruhigen, weißen Land, nicht eingeschüchtert vom Wasser. Das Mädchen sieht keinen Himmel mehr durchs Fenster, türkises Wasser bedeckt sie. Wasser dringt langsam durch. Soll sie die Tür öffnen? Das Wasser würde eindringen, selbst wenn sie es nach draußen schaffte, die Wölfe warteten dort hungrig auf sie. Sie empfindet keine Panik. Kein Drama. Apathisch und regungslos und einfach nur müde schließt sie die Augen. Es wird schwarz und ruhig.
Die nächste Szene zeigt ein sonniges Panorama des Hauses und des völlig ausgetrockneten Sees. Auf dem Grund liegt ein Handtuch. Ein Handtuch, dass das Mädchen gut gebrauchen konnte, als sie mit nassen Haaren im Auto saß. Zurück blieb die anhängliche Mutter, fassungslos.
Das Mädchen war natürlich ich. Und ich bin bei diesem Ereignis verschwunden und war nicht mehr existent, eine deutliche Leere; als Beobachter im Traum allerdings fühlte ich wirklich nichts. Keine Gefühlsregung. Es zeigt sich deutlich der Unterschied zu Träumen in denen man panisch um sein Leben rennt, flieht etc.

Die Szenerie erinnerte mich and The Long Dark, ein Computerspiel, wobei in dem Spiel die Wölfe nicht so süß aussahen wie im Traum.

Letztendlich ziehe ich daraus, dass in einem kurzen Augenblick, in an instant of time, die größte Investition, das Leben vorüber sein kann. Nun die Frage wie man dazu steht. Ich habe eine klare Meinung und Stellung. Nicht existent zu sein, also keine Investition getätigt zu haben ist ok. Allerdings sobald man anfängt zu investieren in Familie und Freunde und durch sein Sterben Menschen, nicht nur materielles zurücklässt, ist es wirklich tragisch und mehr als nur Apathie wert.

Mai 16, 2015

Reality.

Imaginations, dreams, thoughts, fantasies. You might be too convinced of its reality.
You feel the effects of your thoughts. They take root in your heart.
Your deep seated emotion is based on nothing except your imagination. The emotion will find no outlet..

Listen to: Karen O - The Moon Song


The emotion is certainly real, but the circumstances aren't.



März 24, 2015

Hypochondrie.

Ich bin kein Hypochonder. Ich interessiere mich nur für medizinische Diagnosen.

Als Kind und Jugendliche fühlte ich mich schon immer anders. Ich trat sehr schüchtern zunächst und dann als ein ausschweifend arrogant besserwisserisches und um Annerkennung suchendes Mädchen auf. Ich bezeichnete mich damals und leider auch heute als paradox. Tatsächlich rühmte ich mich mit dieser Bezeichnung. Es war mein identifier.

Heutztage ist es mir unangenehm meinen indetifier näher auszuführen. Ich trage diese Bezeichnung mit mir rum, wie auf der Stirn geschrieben. Diese konträre Einstellung zu meiner einst ruhmvollen Eigenschaft entstand durch analytische Begutachtung meiner selbst. Ich verstand, dass mein  Anderssein anormal ist. Und die Erkenntnis über weitere Anomalien nimmt kein Ende. (Heute stelle ich zwar infrage was wirklich normal ist. Das ist allerdings ein anderes Thema.)

Sich selber analysieren und besser kennenlernen ist schön und gut, doch manchmal wird man mit medizinischen Befunden* konfrontiert, die die eigenen alltäglichen Gewohnheiten betreffen. Man könnte diese getrost ignorieren. Ich kann es nicht. Solch ein Artikel bewegt mich mich tief, lange und ausführlich zu bewerten und zu hinterfragen. Es ist nicht intensiv, sondern nur über einen langen Zeitraum hinweg. Sobald ich mich damit abfinden kann kommt wahrscheinlich der nächste Befund, der mich anstößt. Dies passierte häufiger über das letzte Jahr.

Bin ich deswegen ein Hypochonder? Nein, da ich aufgrund bestehender Tatsachen und gründlicher Auseinandersetzung meine Störung und/oder Krankheit feststelle. Ich betreibe keine übertriebene Selbst-Diagnostik, lediglich einen Vergleich. Bisher konnte ich noch keine Hypochondrie ermitteln.


*Nagelhaut knibbeln, beißen, zerreißen ist so manchmal eine blutige Angelegenheit. Auch eine Impulsstörung mit vielfach psychischen Ursachen.

November 25, 2014

Vollkommenheit overload.


Betrachte ich dieses vollkommene Muster und diese symmetrische Anordnung bin ich schier überwältigt bis ins Unendliche. Mir wird schwindelig schaue ich in die Blütenmitte. Ich werde unruhig, nervös, nicht wenig trägt die stechende Farbe stark dazu bei, doch auch, die Erkenntnis wie fern die Menschheit sich von derart von Leichtigkeit geprägten Vollkommenheit befindet. Mir schmerzt mein Leib, meine Augen und letztlich mein Kopf sinne ich darüber nach. Ich ertrage es nicht. Wir halten uns mit belanglosen Nebensächlichkeiten bei Laune oder vertiefen uns in unberechtigten Trübsal. Ich lese weltliche Literatur - Kurzgeschichten und Romane -, sie sind mitreißend, wenn auch von meinem Standpunkt aus betrachtet sehr oberflächlich und trotzdessen ergreift mich die Thematik - die Zeit vor, nach und um den 1. Weltkrieg. Ich bin eben doch auch nur ein Teil der soeben von mir als unerträglich beschriebenen Menschheit. ...

September 08, 2014

Falling Down.

Fliegen und Fallen. Ambivalent.

Jemand mag sagen beide Handlungen seien äquivalent. Man fühlt sich leicht, die Muskeln entkrampfen, sind wie betäubt. Eine leichte Aufregung steigt aus Region Unterleib den Brustkorb hoch, Millionen Piekser, ein Pochen mittendrin, schwer und kraftvoll, ein Knoten im Hals, kein Entkommen.

Fliegen bedeutet aus eigener Kraft und nach eigenem Drang in gewählte Richtung sich zu bewegen, durch seine Stärke bewältigt man es sogar eine weitere Person zu tragen, eine fallende Person aufzufangen.

Fallen ist eine ungewollte Handlung, in solch einem Moment ist man von Schwäche nur so erfüllt, man erkennt den Boden nicht, man ist außerhalb jeglicher Kontrolle das Fallen zu unterbinden, man erwartet, erhofft den Aufprall. Er löst den Druck, ist ein Ventil, zsch.

Ich gehe durch die Straßen, Gassen, Alleen, den Supermarkt, das Fotolädchen an dem Baum, der mich an Barcelona erinnert und fühle mich fallend, bin nur einen Tropfen vorm Überlaufen, ich spüre mich zittern, ich warte auf den Aufprall. Oder das Erwachen, ich fühle als träumte ich, ich wünschte ich träumte nur.

Portishead - Roads.


 







Juli 30, 2014

Euphorie.

Ganz selten verspüre ich regelrechte Euphorie. Katzen, Moos, Chai, Musik.

Ich bin ein visueller Typ. Schönheit muss mir vorgekaut werden, sodass ich sie überhaupt euphorisch betrachten kann. Träume verfilmt werden damit ich mich hineinversetzen kann. Musik stelle ich mir in Farben vor, um in sie hineinzutauchen.

Als ein Video über das Ideal eines paradiesgleichen Zustandes der Erde auf großer Leinwand und mit intensiv gefühlvoller Musik gezeigt wurde, fühlte ich mich wie seit langem nicht mehr.
Es kribbelt. Ein kalter, doch erfrischender Schauer überkommt mich. Härchen richten sich auf. Ein breites Grinsen, ein prickelndes Gefühl in Nase, befeuchtete Augen, Entladung der aufgestauten Gefühle. Ich fühle mich strahlend. Glow. Hüpfen und Treppen laufen könnt' ich.

Wie lange hält das an? Rewind. Replay. Aber auch solch einst intensive Eindrücke verblassen und ich suche mir eine neue Quelle., wobei das Suchen eher passiv ist, die Euphorie soll mich aufsuchen.

Kurzweilige, schnelllebige Augenblicke der Euphorie ergreifen mich beim Fahrradfahren oder beim zu Musik Wippen. >> Auf der Straße. In der U-Bahn. Mit geschlossenen Augen.

Bilder vom Rursee (in Flammen/ 26-07-14)













Mai 18, 2014

Close.

I love leaning in.

Leaning in means to feel a touch not been made, to taste a kiss yet to come and by a glance make tiny hairs stand. On the edge.


However, leaning in without someone to return the favor is futile.


Expectation postponed makes the heart sick,

But a desire realized is a tree of life. 

- Proverbs 13:12








April 24, 2014

Zeit. Zufall. Raum.

Ein weiteres Mal ließ ich mich darauf ein. 
Ein weiteres Mal riss es mich aus meiner Mitte. 
Ein weiteres Mal bin ich gezwungen meine Gedanken zu unterdrücken.

Ich habe diese fixe Idee. Die Idee, dass um mich herum tausende toller Menschen sind, die ich aufgrund des Zeitkontinuums nicht in ihrer Fülle oder gar nicht entdecke. Zu falscher Zeit, am falschen Ort. Der Zweifel ich verpasse etwas oder jemanden. Um paar Minuten verpasst, paar Jahre zu früh kennengelernt, zu spät geboren, überhaupt geboren. Mein Gewinsel, mein Wirrwarr wäre nicht, wenn letzteres nicht eingetroffen wäre - meine Geburt.

Niemals, niemals möchte ich Erwartungen stellen an mich, mein Leben, meine Zukunft. Sonst wäre ich prädestiniert unzufrieden zu sein, denn keine Erwartung würde erfüllt. 
Niemals, niemals warte ich auf eine Person oder darauf, dass sie sich mir zugeneigt zeigt. Sonst würde ich keinerlei Genuss in meinem Leben verspüren.
Niemals, niemals lasse ich meine Gedanken (um eine Person) mich versklaven. Sonst würde ich nicht für mich, sondern für die Person leben.

Ich könnte es nicht ertragen meinem Eifer, meiner Balance, meiner Aufgeschlossenheit, meiner Spontaneität entzogen zu sein, nur weil ich (auf eine Person) warte. Es beraubt mich meiner Freiheit. Ganz einfach. 

Ich verabscheue es daherzuleben. 
Ich verabscheue meine Abstinenz der Weite und Ferne. 
Ich verabscheue die Gratwanderung zwischen Muße und Langeweile.

Ich lebe die Zeit. Die Zeit verlebt nicht mich.
Ich lebe den Zufall. Der Zufall kommt immer.
Ich lebe den Raum. Es gibt so viel davon.

Eine Ode an die Zahl drei.




Februar 05, 2014

Zimt.

Es gibt ein Gefühl, das ich als Zimt bezeichne. Bitter, mit der Neigung mehr davon zu kosten, da es ein unterschwelliges Aroma beherbergt. Die volle Entfaltung erlangt man mit der universalen Komposition von Zucker. Zimt-Zucker. Voilà. Dieses Gefühl ist der pure Genuss. Der Nachgeschmack allerdings ist ähnlich einer geschmolzenen Vanille-Eiskrem von Aldi, die bereits in der Sonne stand, leicht angetrocknet. Das ist das Schuldgefühl. Wahrlich ekelhaft.

Insgesamt bezeichne ich diese Abfolge von Gefühlen als Versuchung.

Was immer eines jeden individuelle Versuchung ist, es schmeckt wie Zimt. Man ist nicht allein mit Zimt zufriedengestellt. Die Präsenz der Versuchung gibt Geschmack auf kurzweilige Erfüllung. Das Nachgehen dieser ist der symbolische Zucker. Zimt-Zucker. So süßlich fein. Ein temporärer Moment der Freude und Glückseligkeit, bis man seine Taten erkennt. Der klebrige und salmonellen-anfällige Geschmack der Eiskrem ist die Folge. Zunächst ein Hauch, danach ein Sturm von existentiellen Zweifeln. Suizid ist keine Alternative. Doch das schwerlastige Gefühl nicht existieren zu wollen, zu müssen ist prävalent.

Bleibt man von Zimt fern, kann man sich mit Schokolade vergnügen, ohne jeglichen Schuldgefühle. Selbstbeherrschung ist in jedem Fall essentiell.

Das war es.

August 27, 2013

Laufblockade.

Laufen gehen. Gehen laufen? Joggen ist so ein unschöner Anglizismus.

Jedenfalls ist die sportliche Aktivität zur Abendstund, ja gar Geisterstund, doch sehr zufriedenstellend; teilweise beängstigend. Der Körper erschlafft nach dem hohen Energieaufwand und so manche Male bin ich von Freude, Freiheit und Leichtigkeit erfüllt. Das erhoffte ich mir auch die letzten beiden Male. Unerfreulicherweise bemerkte ich gerade beim alleinigen Laufen (ohne Ablenkung des Laufpartners), wie dicht sich meine Gedankengänge verzweigen und wie wenig ich da durchblicken kann. Keine Spur vom freien Kopf. Anstrengend.. dieses mentale Gewirr und Dickäst. Mein Fazit ist, dass ich an nichts denken konnte, obwohl es nur so von blockierenden Gedanken wimmelte. Geistige Laufblockade. Kein klarer Kopf. Klar. Apfelklar. Klarapfel. Ich mag trüben Apfelsaft lieber. Oder Quitte.

Liza.

*Dickäst steht weder im Duden-Online noch in wikitionary vermerkt. Aber das Wort gibt es doch, nicht?!

August 20, 2013

This is it.

Is this really it? 
You grow up. Fast.
You have dreams. Gone.
You have plans. Cut through.
You have no idea.

 Gerade zu schrecklich ist es ein Gefühl der Unzufriedenheit eingeschärft zu bekommen, wo man gerade dachte es liefe alles (ohne Adjektiv). Es ginge voran. Man sehe Fortschritte im Leben. Veränderungen nehme man wahr und schätzt man sehr. ..und dann die Frage, was man denn nun vor hätte. Und deine Antwort wird nicht akzeptiert, du beschreibst dein Leben für das nächste Jahr, doch es wird eine Antwort verlangt, die über das Jahr hinausgeht. Denk an deine Rente. Denk an deine Kinder. Denk an deine Zukunft. Ich mache genau entgegengesetzt was von meinem unmittelbaren Umfeld am Arbeitsplatz erwartet wird. Und das ist kein Anarchismus. Doch niemals täte ich etwas um anderen zu gefallen. Ebenso wenig täte ich etwas um anders zu sein. I'm an individual. I feel how I feel when I feel it. (Girls, TV) Und deshalb reduziere ich meine Arbeitsstunden im ersten Jahr nach meiner verkürzten, mit Bestnote bestandenen kaufmännischen Ausbildung direkt im Anschluss an das Abitur und widme mich meiner Freizeit und in meiner Freizeit widerum widme ich mich anderen Menschen und erfülle ein Werk, das nicht von Menschen mir aufgetragen wurde. Und dies tue ich weder um Menschen zu gefallen noch um diese zu provozieren (das Thema hatte ich bereits oben geklärt). Also lautet die Antwort auf erstere Frage: No, this isn't it. Vielleicht im Hinblick auf Karriere, denn nur darauf wird von extern suggeriert Wert zu legen, aber was meine Freizeit betrifft bin ich bereits verplant und habe keine Zeit mich mit Leuten aufzuhalten, die es nicht verstehen, dass Arbeit und Freizeit eben nicht Hand in Hand gehen müssen. Dazu ist es schon zu spät. Meinen Beruf nochmal neu aussuchen kann ich nicht. Deswegen behandel ich die Arbeit wie einen Tennisball und meine Freizeit wie meinen Hamster-Lauf-im-Ball. Was umhüllt dich, was erfüllt dich? Sicher nicht der Tennisball! Der kann auch gerne verloren gehen. Also hört mir auf mit dem Zukunftsgeschwafel. Es kommt sowieso alles anders.



November 07, 2012

Tagträumen.

Tagträumen?
Lieber nicht.

Einbildung?
Lassen wir es bleiben.

Interpretation?
Check mal die Lage.

Leider muss man sich doch der Realität hingeben und die ist doch manchmal gegensätzlich aller Träume, Einbildungen und Interpretationen.
Danke. Nein.


Oktober 10, 2012

Einfälle.

Die eindruckvollsten Banalitäten entspringen aus den hoch-frequentierten Gedankenströmen im Delirium zwischen Wachsein und Schlafen*. Mein erfinderischer Einfall eines mentalen Diktiergerätes ist vorallem für Zerstreute, Vergessliche sinnvoll. Da bin ich dabei (dat is pri-hima, vivaaa..).
Ich werde Notizbuch und Taschenlampe stets griffbereit haben, die Ideen nicht entschwinden lassen.
Das Tragische ist nur meine Zukunftsaussicht. Die momentan partielle Amnesie wird fortschreiten. Eindeutig. Ich verfolge derzeit, seit jetzt gerade, das Kurzzeitziel mehr zu lesen und mehr zu schreiben. Lesen und Schreiben. Wie in der Grundschule, das kann sich ja kaum als so kompliziert herausstellen.

* I sleep a lot. It's as simple as that. I like sleepin' man. It's a nice place to be. (Scroobius Pip) I'm laying in bed, not asleep, not awake, but always tired. (Life and Stuff)

Oktober 02, 2012

liegen.

Kann man so viel liegen, dass einem die Beine mehr schmerzen als zuvor? keine Frage. Fakt. nur faule und/oder depressive und/oder gerne liegende Personen meines Gleichen wissen wovon ich spreche.

meine Außendarstellung gewinnt wahrscheinlich durch folgende Ereignis-/Sitationsbeschreibung vergangener Tage nicht gerade an Ansehen.

Meine dicke halbjährliche Erkältung überstand ich nach vier Tagen eines rundum Knock-Outs. habe mich gut genesen, recht zügig. 
Ich verbrachte das ganze Wochenende plus Montag zu Hause im Bett, am Herd, am Kühlschrank; sprich ich habe nur gelegen, gekocht, gegessen. Standard. 
Ultra schlechtes Gewissen bekam ich, da gutes Wetter draußen, gute Kamera drinnen, viel Arbeit auf'm Tisch und ich im Bett war.
Ich habe fünf Filme an drei Tagen zuzüglich etlicher Folgen, wenn nicht zwei ganze Staffeln, Friends geschaut. hinzu kommen dutzende YouTube Videos (Bath Boys !! *spushi, spushi, spushi*) und ganz tolle Hochzeits-Trailer, bei greenweddingshoes.com wimmelt es nur so von großartigen Werken. 
leider musste ich nicht nur aufgrund des letzten Wochenendes feststellen, wie mediensüchtig ich eigentlich bin. definitv. umso weniger darf ich mir das iphone 5 zulegen, ernsthaft. kontraproduktiv.

was die viele Arbeit betrifft: Ich bin auch kein guter Organisator oder dergleichen. Mir wird die letzten Wochen ständig gesagt, ich solle einen Lernplan für die bevorstehende Prüfung Ende November anfertigen.. so what?! First things first. das geht bei mir gar nicht. Faulheit pur bin ich. anscheinend. leider. ich lebe eher unfreiwillig nach dem Motto I don't procrastinate, I just like to do things later.
Warum verlangen andere immer so viel von mir? Warum lass ich mich so leicht unter Druck setzen? Warum lüge ich mir vor, dass es andere seien, die das meiste(=beste?) mir abschöpfen wollen, wenn es doch wahrscheinlich in Wirklichkeit ich bin. eine Art latenter Perfektionismus, verhaltenspezifisches Erbe der Großmutter väterlicherseits. 
Möglicherweise habe ich einseitige Hörgewohnheiten, die sich darin äußern immer Vorwürfe und Verbesserungsvorschläge an meine persönliche Herangehensweise wahrzunehmen. doch diese Option ist mir zu kompliziert. zu kompliziert für faule Personen. es ist doch viel einfacher zu sagen andere schaffen es mir ein schlechtes Gewissen zu machen. Ich habe keine Schuld.

zu 49% meiner nicht-schlafenden Zeit überrennt mich Fleiß, Übereifer, Sauberkeitswahn, ein lüsterndes Verlangen nutzlose Zeit sinnvoll zu füllen. Ich meine meine absolute relative paradoxe Persönlichkeit bereits angesprochen zu haben.



September 06, 2012

Orient.

Geographisch recht unpräzise definierbar. Ich zähle Teile Nordafrikas und den Mittleren Osten hinzu. 
Hab mal eben ein libanesisches Rezept den Gegebenheiten angepasst und mir n Minzwässerchen dazu gereicht. So wars mir genehm. Ich bediene mich selber. Ich kellner allgemein gerne, .. glaube ich zumindest. Lieber als kellnern, tue ich kochen, als absolute Größe. 
Reste verwerten, variieren und experimentieren muss auch sein, denn faul bin ich zudem. Zu faul, um nur für ein Rezept haargenau einzukaufen und danach zu kochen. Langweilig. Monoton. Spießig. 
Ich mag scharfes Essen, ich esse fast alles. Tatsache. und eben am liebsten orientalisch. und indisch. verwende folgende Gewürze im Allgemeinen. Koriander, Minze, Kurkuma, Fenchel, Kardamom, Chilischoten, Melisse, Curry, Ingwer. Vieles frisch oder getrocknet, nicht immer unbedingt pulverisiert.

Wenn ich die heute in der Küche verbrachten Zeit aus dem Kontext, der sich Leben nennt, ziehe, dann geht es mir sehr, sehr gut ♪ EinsZwo - Danke, gut.


Brauner Kandis, frische Minze ausm Garten. und bevorzugt heißes Wasser. leichte Ironie. 
 Für den libanesischen-lizaschen Bohnensalat einfach Brechbohnen kurz in kochendes Wasser geben, vielleicht für 5 bis maximal 10 Minuten, sie sollen einfach noch satt grün und bissfest 
statt labberig und im ausgewaschenen 70er-Jahre-Badezimmer-grün sein.

Das Dressing besteht aus Olivenöl, gehackter frischer Minze und Melisse, drei Walnusskernen, die meinem harten Druck nicht standhielten und mit bloßer Hand zertrümmert wurden, typischerweise verletze ich mich, von daher... 
Naja, weiterhin ist noch Kurkuma, Salz, ne Spitze ner Chilischote und so ungefähr geschätzt ca. approx. in etwa gefühlt 500g gepresste Knoblauchzehen drin. Pfeffer. Weißweinessig. 
Vielleicht hab ich noch was vergessen.
Dressing über Bohnen geben, vielleicht in eine etwas ansehnlichere Schüssel als diese hier von Tupperware.
Aus dekorativen Zwecken noch ne vertrocknete Orchideenblüte drauf. Nicht zum Verzehr geeignet, soweit mein Kenntnisstand aktuell ist. 

September 01, 2012

Outing.

I did it. We did it. the first outing.

to make you understand what I mean:
the last (23./24.) episode of HIMYM's 7th season was hilarious. the whole Barney magician thing, the mystery door and Marshall and Lily's newborn. After they took him home, Robin was assigned to be the photographer, preferrably taking pictures for the first time out in the park. However, various circumstances led to being the bar the baby's first outing and not the park. 

So, my camera's first outing was when I met a friend whom I don't get to see very often. She is wonderful, so it's definitely a privilege for me, and her.


Later that night we went to the German Sign Language Meeting. 
Awesome experience.

August 29, 2012

Ultimate.

ultimate [the best achievable or imaginable of its kind].

Gogol Bordello express it that way:

There was never any good old days 
They are today, they are tomorrow 
It's a stupid thing we say 
Cursing tomorrow with sorrow 

The ultimate thing is to look ahead. 
have a postive, but realistic outlook. hopes, that aren't far-fetched. no self-defeating desires and expectations, rather healthy ones. 

Steppin' on the trail of ultimate 
I would never choose to die 
Give me the rest of all the secrets 
Give me new culture of life 

YES! 
there lies a lot of truth in this remark. similar to the way of life the Bible recommends and promises. 
It's a deal! Put it there. I'm in. 

Gogol Bordello's bandleader is Ukrainian by the way. 
He sings Russian and English. and he starred together with Elijah Wood in Jonathan Safran Foer's Everything is Illuminated. 

The movie was different. interesting. memorable. 
I like the Russian and English intermingling. 
I didn't like that a lot of it wasn't actually shot in Ukraine,
 but the Czech Republic. Their roads are too plane, not potholed enough. 
and some actresses just tried to speak Russian. 

Foer's book was quite slow-paced. 
The whole introduction is over several pages long and 
tells about the old village and Jewish customs and so-called funny stories. 
Maybe I just didn't get it, since I am an average stupid person. 

If you know Everything is Illuminated you almost immediately 
get Extremely Loud & Incredibly Close. There a lot of similarites and 
Foer's style and some clichées are all too obvious.

Both main characters (Elijah Wood, Thomas Horn) are sort of autistic or peculiarly idiosyncratic (finally I used that word, I got it in my mind for such a long time and just wanted to write it. fair enough! yes! fair enough is another thing I say way too less and often unnaturally).

Wood is on a journey to familiarize himself with his dead Grandfather's origin and what happened to Augustina, the girl on the picture. He collects just ANYTHING in a plastic bag, orders and pins it.
Link
Horn is also on a journey to find out what his father's key is for. 
Both just want to be with their dead ancestors/family, be close, remember and occupy themselves with them. the characters are visibly and invisibly Jewish as Foer himself. it's fun.

No time, no leisure, no want to analyze it in more detail.
Fact is, I enjoyed both movies. Several times.

Link  Eugene Hütz, the bandleader, was amazingly funny. I love accents. I love the Indian and Russian accent when speaking English.. some may know already how obsessive I can be about that.


August 26, 2012

Krims.

Krams.

In einem Zustand von innerlicher Qual der mich 
umgebenden Ungerechtigkeit greife ich wie schon 
so oft auf das Lied The Only von Static X 
und Aim4 von Flint zurück. 

Nach einem Gespräch zu der höchsten Persönlichkeit 
im Universum voller starker Herzschlägen und kontinuierlicher Unruhe, 
bringt dieses Lied seeehr laut gehört zumindest Takt in meine Nervosität. 

Ich sage hiermit, dass keine Ungerechtigkeit, 
keine Lügen und keine Person mich zerschmettern kann  
das Recht hat mich von meiner geliebten Fahrradspur abzubringen.


Trockenshampoo funktioniert wirklich.
Auch kleine Dinge können mich wenigstens 
noch bis zur völligen Euphorie überraschen.


Moby hör ich wieder mehr. Silverbullit. Justice. Digitalism. MGMT. 
Elektro allgemein. Auch deutschen. Mediengruppe Telekommander,
altbekannte Deichkind irgendwie nicht. 
Dennoch bleiben meine all-time favorites Nine Inch Nails,
Unkle und White Stripes oben auf der Liste.

und FluxFM spielt viel gefallende Musik.

August 20, 2012

One day we'll be old.


♫ Asaf Avidan - One day / Reckoning Song (Wankelmut Remix)

Am heißesten Tag des Jahres: 
schwimmen im Kanal, 
Fahrrad fahren durch Wälder und Felder.
Auf riesige Strohräder klettern.
Wassermelone, Brombeeren, Mais und Äpfel.
Die Äpfel frisch vom Baum.
Hier wenige Bilder.








Äpfel in Empfang nehmen.
auf den besten Apfel zeigen.